Finnisch-deutscher Konfikurs

Möchtest du im Sommer ein paar Wochen in Finnland ohne deine Eltern verbringen? Finnische Jugendliche kennenlernen? Über Leben und Glauben mit anderen finnisch-deutschen Jugendlichen nachdenken? Dann bis du hier richtig!

In der Konfizeit geht es darum, über das Leben nachzudenken, die Grundlagen des christlichen Glaubens kennenzulernen oder zu vertiefen und nach der Bedeutung des Glaubens als Kraftquelle für das eigene Leben zu suchen. Konficamp bedeutet Lernen, Gemeinschaft, Spaß mit neuen Freunden, Spiel und Andacht. Die Konfis, Teamer/innen, Jugendmitarbeiter/innen und Pfarrer/innen teilen miteinander den Alltag des Konficamps. Durch den Austausch der Erfahrungen und Meinungen werden alle bereichert.

Auf den finnisch-deutschen Konficamps – den „Sasu-Camps“ – haben die Jugendlichen ausserdem die Gelegenheit, andere finnisch-deutsche sowie finnische Jugendliche kennenzulernen. Gemeinsam wird z.B. über Fragen der Identität zwischen Pulla und Hefeklöse – zwischen zwei Ländern, Sprachen und Kulturen gesprochen. Auf dem Konficamp wird Finnisch und Deutsch gesprochen. Es gibt reichlich Gelegenheiten, Finnisch zu verwenden; über schwierige Themen darf aber jeder in der Muttersprache reden.

Jugendliche singen aus LIederbüchern.
Foto: Antti Malinen
Jugendliche rudern.
Foto: Konfiarbeit des ZfkA

Wer kann teilnehmen?

Am finnisch-deutschen Konfikurs kann man (frühestens) in dem Jahr teilnehmen, in dem man 15 Jahre alt wird. In Deutschland werden Jugendliche in der Regel mit 12-14 Jahren zum Konfirmandenunterricht eingeladen. Die Konfizeit dauert ein bis zwei Jahre und ihre Formen sind regional sehr verschieden. Wir empfehlen jedem, mindestens ein Jahr lang auch an der Konfiarbeit der deutschen Ortsgemeinde teilzunehmen. Die deutsche Konfizeit mit den Freunden vor Ort und das Sasu-Camp ergänzen sich sehr gut. Die Teilnahme an dem deutschen Konfiunterricht ist  jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme am finnisch-deutschen Konfikurs.

Am Konfikurs kann man teilnehmen, auch wenn man nicht getauft oder kein Mitglied der Kirche ist. Die Taufe und die daraus folgende Mitgliedschaft in der evangelischen Kirche ist jedoch Voraussetzung der Konfirmation. Die Taufe kann entweder vor dem Camp in der nähesten finnischen Gemeinde oder in der zuständigen deutschen Gemeinde, während des Konficamps oder in Verbindung mit der Konfirmation durchgeführt werden. Die Taufe muss mit dem Pfarrer / der Pfarrerin der zuständigen deutschen Gemeinde oder mit dem Pfarrer / der Pfarrerin des eigenen Konficamps abgesprochen werden.


alueen itä ja keski suomalaispappi / finnische Pfarrerin Gebiet Ost und Mitte
+49 173 2445479 +49 30 52684279

Rippikoulu- ja nuorisotyö / Konfirmanden- und Jugendarbeit

Video https://youtu.be/v-1re_KLGhs

Olen Itä- ja Keski-Saksan suomalainen pappi. Työalueeseeni kuuluu neljä seurakuntaa: Berliini, Dresden, Hannover ja Bielefeld. Jumalanpalveluksia ja muuta toimintaa järjestetään näiden lisäksi säännöllisesti myös Braunschweigissa ja Göttingenissä. Välimatkat alueella ovat pitkät, mutta nopeiden junayhteyksien ansiosta yhteydenpito ja toiminta alueella on sujuvaa muutenkin kuin sähköpostitse.

Olen asunut Berliinissä vuodesta 1992 alkaen, opiskellut teologiaa Berliinin Humboldt-yliopistolla ja valmistunut täällä teologian maisteriksi. 1998-2007 toimin Saksan suomalaisen kirkollisen työn nuorisosihteerinä, papiksi minut vihittiin Kuopiossa 1.6.2000. Itä- ja Keski-Saksan pappina olen toiminut vuodesta 2010.

Harrastuksista mainittakoon kaikenlaiset käsityöt ja suurimmista mielenkiinnon kohteista Raamattu ja rikosromaanit.  

Zu meinem Dienstgebiet "Ost und Mitte" gehören vier Gemeinden: Berlin, Dresden, Hannover und Bielefeld. Gottesdienste und andere Aktivitäten werden darüber hinaus auch in Braunschweig und Göttingen organisiert.

Die Entfernungen auf dem Gebiet „Ost und Mitte“ sind sehr groß. Für mich ist es wichtig, den Menschen zu vermitteln, dass die Pfarrerin auch über die Entfernungen hinaus erreichbar ist, wenn ein Mensch oder eine Menschengruppe Unterstützung, Gespräch oder einfach nur die Gegenwart der Pfarrerin braucht. Am besten bin ich per Mail oder über das Handy erreichbar. Ich rufe immer möglichst schnell zurück, wenn man mir eine Nachricht hinterlässt.

Ich lebe seit 1992 in Berlin, habe Theologie an der Humboldt-Universität studiert und hier mein Magister-Examen abgelegt. 1998-2007 habe ich als Jugendreferentin der finnischen Gemeinden in Deutschland gearbeitet, am 01.06.2000 wurde ich in Kuopio ordiniert.

Als Hobby einer Pfarrerin in Reisetätigkeit eignet sich alles, was im Zug ausführbar ist. So stricke ich gern und lese gern schwedische Kriminalromane. Darüber hinaus ist die Bibel eine alte Liebe von mir, der ich gern auch in meinem Dienst nachgehe.